Schaumschläger unterwegs

in Braunschweig bei der "Kennel Spätlese" am 14.11.2011

Schaumschläger mit Turniersieg zum Autakt der Hallensaison

Alle 2 Jahre lädt die Kennel Spätlese, die Elternhockeymannschaft des MTV Braunschweig, zum Auftakt der Hallensaison sämtliche Elternhockeymannschaften aus Niedersachsen in die Stadt Heinrichs des Löwen zum sportlichen Vergleich ein. Bis auf die Proseccis von Hannover 78 folgten alle dem Ruf und so wurde das Turnier zur "heimlichen" Niedersachsenmeisterschaft im Elternhockey.

5 Spiele à 20 Min. standen auf dem Programm, was schon einige konditionellen Anforderungen an die Spielerinnen und Spieler stellte. Mitgereist waren Lars [Tor], Jessi und Thomas [Verteidigung], Jesko und Immo [Mitte] sowie Gine, Melle, Vanni und Jens [Sturm].

Traditionell sehen wir dem ersten Spiel eines Turniers immer mit gemischten Gefühlen entgegen, braucht der HCG doch stets eine Warmlaufphase... Der Gegner war mit den Gastgebern ein (sportlich) eher unbequemes Team, gegen das wir auf den letzten 2 Turnieren stets den Kürzeren gezogen hatten. Diesmal ließen wir uns jedoch nicht die Butter vom Brot nehmen und gingen von der ersten Minute an konzentriert zur Sache. Jens hatte die Parole ausgegeben, dass wir den Gegnern unser Spiel aufzwingen und uns nicht passiv verhalten sollten. Das beherzigten wir und setzten den Gegner früh unter Druck. Folgerichtig fiel nach etwa der Hälfte der Spielzeit das 1:0 durch Melle, die sich trotz Bedrängung vom Torwart und einem Abwehrspieler im Schusskreis Luft verschaffte und einen harten pass von Jesko mit einem Stecher zur 1:0-Führung verwandelte. Wer nun gedacht hatte, die Führung würde uns noch mehr Sicherheit geben, sah sich leider getäuscht. Wütend bäumte sich die Kennel Spätlese gegen die drohende Niederlage auf und schaffte tatsächlich durch Hartmut, ihren Spielmacher, kurz vor Schluss den Treffer zum 1:1. Das Ergebnis entsprach den Spielanteilen und ging in Ordnung. Die nächsten 2 Spiele gegen die Heißen Cnüppel vom HC Hannover und die Löwenauslese von Eintracht Braunschweig gewannen wir völlig ungefährdet mit 3:0 und 2:0, wobei die Gegner kein einziges Mal unser Tor ernsthaft in Bedrängnis bringen konnten, sodass sich Lars fast langweilte. Thomas und Jessi leisteten halt ganze Arbeit, was nicht vom Sturm abgeblockt wurde, fegten sie weg. Danach wartete der schwerste Gegner auf uns: Die Herrenhäuser Cracks vom DHC Hannover. Eine schnelle Truppe mit lauf- und spielstarken Frauen und Männern, die bis dahin alles anderen Mannschaften ziemlich weggefegt hatten. Wir hatten uns auch für dieses Spiel vorgenommen, nicht Opferlamm zu spielen, sondern die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Und das gelang uns ganz gut am Anfang. Druckvoll spielten wir die Bälle über unseren Sturm in deren Hälfte, nur ein Tor wollte uns trotz eines 7- und eines 9-Meters einfach nicht gelingen. Die DHCler hatten da mehr Glück. Einmal gelang es einem ihrer Flügelflitzer bei einem Konter unserer Abwehr zu entschlüpfen und dann mit einem Schiebeball aus kurzer Distanz Lars zu überwinden. Alle Arbeit davor schien mit einem Mal zunichte gemacht! Aber diesmal waren wir es, die sich noch mehr aufbäumten und Jens gelang schließlich kurz vor Ende der mehr als verdiente Ausgleich.

Das letzte Spiel dann gegen die Grasnarbenschocker vom BTHC Braunschweig gewannen wir mit sehr coolem Spiel 1:0 und dann begann das Hoffen. DHC spielte am Ende gegen die Gastgeber. Wenn die gewinnen würden... Aber DHC schaffte - quasi in letzter Sekunde - ein 1:1, sodass jetzt Mathematiker gefragt waren: Bei Punkt und Torgleichheit entschied letztlich der Quotient aus geschossenen und kassierten Toren über den Turniersieg. Und da standen wir (dank Lars und unserer Abwehr) besser da!

Der Turniersieg war unser, der Wanderpokal steht jetzt 2 Jahre im Kabuff und wir waren soooo glücklich über den tollen Tag in Braunschweig.

Gewonnen haben wir in erster Linie aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung und der guten taktischen Einstellung der Mannschaft durch Jens. Herauszuheben ist aus der Truppe eigentlich niemand, aber dennoch will ich Jessi und Vanni nennen. Jessi hat 100 Minuten in ihrem ersten Hallenturnier nahezu fehlerfrei gespielt und Vanni, die mit so viel Spaß bei der Sache war, hat in ihrem ersten Turnier ihr erstes Tor für die Schaumschläger geschossen. Glückwunsch!

Wir sind jetzt gespannt, welche Ziele Jens sich für die nächsten Turniere gesetzt hat. Potenzial für noch besseres Hockey hat die Mannschaft allemal!

Bericht: Immo Rühling

in Jena bei den "Schnapphänsen" am 27.08.2011

Zum Saisonende erneut eine gute Turnierplatzierung

Wir Schaumschläger waren zum Ausklang der Feldsaison 2011 zum 1-Tages-Turnier nach Jena gefahren. In kleiner Besetzung mit Lars (Tor), Jessica, Immo (Abwehr) und Jens, Sylvia, Björn und Melle (Sturm). 5 Spiele mit je 20 Min. Spieldauer standen auf dem Programm. Unsere Gegner kamen aus Königswusterhausen, Jena, Meerane und Chemnitz. Aus Erfahrung der vergangenen Jahre wussten wir um die robuste Spielweise der Freizeithockeyspieler aus dem „Osten“. Hart aber fair (meistens) ging der Gegner auch diesmal zur Sache und wir mussten gegen die allesamt uns läuferisch überlegenen Teams viel Moral, Disziplin und Kampfgeist aufbieten, um zu bestehen. Das gelang (mit kleinen Abstrichen im 3. Spiel) ganz gut. Zuerst erkämpften wir einen 1:0 Erfolg gegen die „Kanalratten“ aus Königswusterhausen. Das Spiel fand im Wesentlichen in unserer Spielhälfte statt. Wir hatten nur zwei klare Torchancen durch Melle und Jens, von denen der Trainer seine – einen 9-Meter – eiskalt nutzte. Die Abwehr lies wenig anbrennen. Jessica, unser Neuzugang, machte ihren Job auf ihrem 1. Turnier (!) mehr als gut und hatte ihre Gegenspieler stets im Griff. Und wenn mal der eine oder die andere unsere Abwehr überlisten konnte, machte Lars mit der gegnerischen Chance kurzen Prozess. So mussten die Berliner, eine sehr sympathische Mannschaft, mit mehr oder weniger hängenden Köpfen als 2. Sieger den Platz verlassen. Im 2. Spiel – gegen die 1. Mannschaft der Gastgeber – hingen die Trauben für uns deutlich zu hoch. Der gegnerische Spielmacher soll – so wurde uns zugetragen – mal in der DDR-Nationalmannschaft gespielt haben. Egal, ob das zutrifft oder nicht, jedenfalls stellte er uns mehr als einmal vor große Probleme und so waren wir mit dem 0:2 gut bedient. Aber auch in diesem Spiel hatten wir einige Chancen, die wir aber konsequent ungenutzt ließen. Das dritte Spiel – gegen den Turnierletzten aus Meerane – war das einzige Unrühmliche an diesem Tag. Wir schnürten den Gegner oft ein, machten wirklich viel Druck nach vorne, vernachlässigten dabei aber zu sehr die Defensive (eigentlich im Wesentlichen nur der Chronist). Das rächte sich durch 2 Konter, die den sehr körperbetont spielenden Gegnern zu einem Feldtor und einem verwandelten 7-Meter verhalfen. Das eine Gegentor, das Björn schoss, konnte die Niederlage nicht mehr abwenden. Die restlichen beiden Spiele gegen Chemnitz, eine wuselflinke junge Truppe, und gegen die 2. Mannschaft der Gastgeber gingen jeweils 0:0 aus. Mit eisernem Willen und super Disziplin wurden den gegnerischen Stürmern ein ums andere Mal der Schneid abgekauft und besonders Lars zeigte, was er „auf dem Kasten“ hat, eine Glanzparade reihte sich an die andere.

Bei der Endabrechnung reichten die 5 Punkte wegen der wenigen Gegentore, die wir uns einfingen, zu einem guten 3. Platz hinter den beiden Mannschaften der Gastgeber, die wirklich ein sehr schönes und harmonisches Turnier ausgerichtet haben.

Fazit: Die gute Serie von uns Schaumschlägern hielt an. Wir konnten bei allen Turnieren dieser Saison uns im Oberen Viertel platzieren. Das lässt uns für die Hallensaison hoffen!

Bericht von Immo

in Bremen bei den "Hornets" am 02.07.2011

Schaumschläger sensationell auf dem 2. Platz beim Cup Horn Pokal 2011

Wir Göttinger Schaumschläger hatten uns am Samstag, den 2. Juli, mal wieder nach Bremen zu den Hornets aufgemacht, um an der inoffiziellen offenen Bremer Stadtmeisterschaft für Freizeit- und Elternhockeymannschaften teilzunehmen. In den beiden Vorjahren waren wir jedes mal im unteren Tabellendrittel gelandet und wir wussten, dass auch diesmal die Konkurrenz nicht schläft und die an einem Tag zu absolvierenden 7 Spiele uns auch konditionell viel abverlangen werden. Von uns mit dabei waren Lars (Tor), Thomas und Elske (Abwehr), Jens, Björn und Immo (Mittelfeld) und Melle, Hans-Peter und Jochen (Sturm).Das Teilnehmerfeld bestand aus 14 Mannschaften, die in 2 Gruppen spielten. Es waren somit zunächst 6 Gruppenspiele zu bestreiten und am Abschluss stand das Platzierungsspiel gegen die ranggleiche Mannschaft der anderen Gruppe. Unsere Gegner waren die Gastgeber, also die Hornets vom HC Bremen Horn, die Heißen Cnüppel vom HC Hannover, die Löwenauslese von Eintracht Braunschweig, die Delmehopper vom HC Delmenhorst, die Götter im Kreis von Schwarz Weiß Bremen sowie ein sog. Dreamteam, was eine Mixmannschaft aus allen Teams war. Die Kleinfeldspiele dauerten je 17 Minuten und es wurde mit teils für uns ungewohnten Regeln gespielt: Der Selfpass und (anstelle einer Strafecke) nach der „Bremer Regel“ ein Schlag aufs Tor vom Schusskreisrand.

Im ersten Spiel, das traditionell für uns Schaumschläger immer das Schwerste ist, ging es gegen die Hornets. In der Vergangenheit hatten wir gegen diese superfreundliche, aber „leider“ starke und spielerisch ausgeglichene Mannschaft nie viel zu bestellen gehabt und so manche herbe Niederlage kassiert. Aber diesmal waren wir auf der Hut und von Jens taktisch hervorragend eingestellt. Seine Idee, mit nur 2 Abwehrspielern aufzulaufen und die Mitte doppelt zu besetzen, bewährte sich sofort. Nach vorne konnte großer Druck ausgeübt werden und die Mitte war – wenn wir in der Verteidigung waren – (fast) immer absolut dicht. Hierdurch konnten wir die Bremer fast vollends aus unserem Schusskreis fernhalten und nur einmal hatte Thomas von den Hornets die Gelegenheit Lars zu prüfen, was dieser mit Bravour meisterte. Im Gegenzug hatten auch wir unsere Chancen. Die größte vergab Immo, der freistehend vor dem Torwart den Ball auf der Rückhand liegen hatte und - anstelle sich auf die Vorhand rauszudrehen – mit einen verunglückten Rückhandschlag die Chance verseppelte. Auch Hans-Peter hatte noch zweimal die Gelegenheit neben das Tor zu schießen, so dass es schließlich bei einem leistungsgerechten 0:0 blieb. Immerhin, angesichts des Gegners ein Auftakt fast nach Maß.

Im zweiten Spiel gegen die Heißen Cnüppeln. Da deren stärkster Spieler Thorsten sich zugunsten des Einsatzes jüngerer Spieler zurückhielt, hatten unsere Freunde aus Hannover unserem druckvollen Spiel mit vielen sehr schönen Kombinationen nicht viel entgegenzusetzen und durch drei wunderschöne Tore von Thomas (2) und Jens hatten wir mit einem 3:0 den ersten Sieg eingefahren. Euphorisch und gut gelaunt (der Trainer hatte bereits jetzt ein breites Lächeln auf den Lippen…) ging es danach gegen die Löwenauslese. Früher war diese junge Elternhockeymannschaft ein gerngesehener Punktelieferant, aber die Löwen hatten sich diesmal entschlossen zu beißen! Mit für uns ungewohnten Offensivdrang brachten sie in den ersten Minuten unser Mittelfeld ein um das andere Mal in Verlegenheit und wurden mehrmals erst von der Abwehr gestoppt. Wir besannen uns dann aber wieder auf die bewährte Taktik, den Gegner früh unter Druck zu setzen. Das ging auf, nur wollten keine Tore fallen. Melle, die auf der rechten Seite an diesem Tage alle Gegner schwindlig spielte, und Immo hatten gute Einschussmöglichkeiten, die jedoch entweder knapp am Tor vorbei gingen oder vom Keeper pariert wurden. Aber dann brach der Knoten und Hans-Peter, der vor dem Löwen-Torwart lauerte, gelang ein sensationelles Tor. Jens hatte ihm von der linken Seite in Höhe der Mittellinie einen knallharten Pass geschlagen, den HP stoppte, sich auf die Vorhand drehte und dann locker den Torwart, der auf ihn zu gerutscht kam, ausspielte und einschob. Besser hätte das niemand machen können! Dabei blieb es dann und unser zweiter Sieg war eingefahren. Im dritten Spiel mussten wir gegen die Delmehopper antreten, ein unbequemer Gegner, der gepickt mit erfahrenen Spielern und Spielerinnen war. Aber auch in diesem Spiel hielten wir uns (endlich mal) die ganze Spielzeit über an das, was der Trainer gepredigt hatte, und konnten mit einem 1:0 den dritten Sieg einfahren. Das Tor zeigte, wie wach wir im Spiel waren. Immo hatte einen Gewaltschuss vom Schusskreisrand abgesetzt, den der Torwart nicht unter Kontrolle bringen konnte. Die Kugel kreiselte von den Schienen des Keepers in Richtung Torlinie. Ehe der sich orientiert hatte, war Melle herangestürmt und hatte beherzt den Ball über die Linie bugsiert.

Nun begann für uns das Rechnen: Mit 3 Siegen standen wir in unserer Gruppe ganz weit vorne, nämlich auf dem 1. Platz. Der wollte aber noch gegen die Götter im Kreis, die uns dicht auf den Fersen waren (im Endklassement belegten sie den 3. Platz) und als nächster Gegner auf dem Spielplan standen, verteidigt werden. Die Devise für das Spiel hieß: nur nicht verlieren! Also war das Spiel diesmal mehr von defensiver Taktik geprägt. Das war gut so, denn gegen die pfeilschnellen und ballgewandten Bremer Stürmer musste man auf der Hut sein. Nun, die Taktik ging auf, und beim Abpfiff stand es 0:0, womit uns der Gruppensieg und der Einzug ins Finale nicht mehr zu nehmen war. Das Abschlussspiel gegen das Dreamteam, der ohnehin nicht gewertet wurde, diente dann nur noch, nach 1 ½ Std. Wartezeit die Muskeln warm zu machen. Kurz nach 18.00 Uhr wurde schließlich das Endspiel gegen die Traveknacker aus Bad Oldesloh angepfiffen. Der Gegner hatte alle seine Gruppenspiele sehr hoch gewonnen und war der klare Favorit. Das Team bestand aus athletischen, durchtrainierten und hockeyerfahrenen Spielerinnen und Spielern, die kompromisslos hart spielten und uns damit allzu oft den Schneid abkauften. Leider waren die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Spiel gegen diese Mannschaft auch deshalb nicht so gut, weil Elske, unsere bärenstarke Verteidigerin, schon vorher nach Hause fahren musste. Sie fehlte uns an allen Ecken und Enden! Es war zwar toll, dass uns Silke von den Hanseaten so engagiert unterstützte, aber auch sie war – wie die meisten von uns - gegen die Taveknacker oft auf verlorenem Posten. Nach etwa 5 Minuten stand es 0:1. Kurz darauf keimte noch Hoffnung bei uns auf, als Hans-Peter nach gutem Zuspiel von Immo auf 1:1 verkürzen konnte, aber nach einigen weiteren Minuten hatte sich der Topspieler aus Bad Oldesloh wieder einmal durch unsere Abwehr getankt und Lars mit einem Schuss aus kurzer Distanz keine Chance gelassen. Wir warfen dann noch mal alles nach vorn und schafften es tatsächlich, den Gegner für die restliche Spielzeit einzuschnüren, aber ein Konter kurz vor Spielende besiegelte dann unsere Niederlage. Das 1:3 war angesichts der Voraussetzungen letztlich aber ein respektables Ergebnis und konnte unserer Freude über die gezeigten guten Leistungen und den tollen zweiten Platz keinen Abbruch tun.

Schön war`s in Bremen! Den Hornets, die perfekte Gastgeber waren, an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön! Keine Frage, dass wir nächsten Jahr wieder beim Cup Horn Turnier dabei sein und um den Siegerpokal kämpfen werden.

Bericht von Immo

in Hanau bei den "Grimms Märchenspielern" am 12.06.2011

Es war einmal …

… ein Tages-Turnier in Hanau, zu dem wir uns morgens um 7:30 auf den Weg machten und 2 Stunden später auch schon ankamen. Das erste Spiel eröffneten wir mit einem 0:0 gegen die Beulenkeuler aus Bensheim. Im 2ten Spiel gegen die Waldschleicher aus Bad Nauheim) verloren wir nur ganz knapp durch einen gut geschossenen 9-Meter (0:1). Das knapp verlorene Spiel glichen wir im darauf folgenden durch einen 7-Meter, geschossen von Diana, für uns wieder aus und gewannen mit 1:0. Nach der langen Mittagspause von gut 1,5 Std. waren wir körperlich voll in der Ruhephase als es dann hieß „das unser 4tes Spiel beginnt“. Dem zu Folge spielten wir etwas schläfrig und verloren mit einem 0:2 gegen die Obstler aus Heidesheim. Aufgeweckt nach dieser Niederlage, erkämpften wir uns im 5ten Spiel einen 2:0-Sieg, beide Tore geschossen von Thomas, gegen Grimms Märchenspieler 2. Beim letzten Spiel des Tages, gegen die Gloriosen, war unsere gemischte Mannschaft bestehend aus 5 Göttingern, 3 Hildesheimern (Diana, Andreas und Jürgen) und dem Sven aus Kassel, derart geschafft, dass wir den Gegnern die Chance ließen uns mit einem 0:4 zu überrennen. Das Ergebnis unserer Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel immer mehr fand und kämpfte war nun der mit Spaß erreichte 5te Platz …

und wenn nicht … DANN !

Bericht von Lars

in Erfurt bei den "Gloriosen" am 14.05.2011

Im ersten Spiel des Turniers lief es bei uns spielerisch und technisch etwas schleppend an, wodurch wir uns mit einem 0:0 gegen den späteren Turniersieger trennten. Im zweiten Spiel änderten wir unser System, wodurch wir Torchancen erkämpften und mit einem 2:1 gegen Leipzig gewannen. Im darauf folgenden Match gegen Erfurt II, trat eine woher immer kommende Pechsträhne ein, bei der es zu einem Unglücklichen Tor kam, worin unser Torwart nicht ganz unbeteiligt war „Ups“ und die Stürmer trotz fünf Ecken nicht ein Tor umwandelten. Somit war die 0:1 Niederlage nicht zu verhindern. Doch in den letzten zwei Spielen, kamen wir dann wieder gegen Erfurt I und Jena besser zurecht und gewannen mit 1:0 und 3:1.

Das schönste an diesem Tag war schließlich die Siegerehrung, bei der unsere Mannschaftsleistung mit einem 2ten Platz belohnt wurde.

Bericht von Lars & Jens

in Hannover bei den "Heißen Cnüppeln" am 01.05.2011

Fast schon traditionell eröffneten wir mit den „heißen Cnüppeln“ aus Hannover am 1. Mai die Feldsaison. Hier spielten wir, aufgrund der großen Teilnehmerzahl aus Hannover, erst einmal auf Großfeld. Eine ungewohnte Situation für einige von uns Schaumschlägern, da sie dieses noch nie gespielt hatten. Trotzdem entwickelte sich ein abwechslungsreiches und interessantes Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Chancen auf Tore hatten, sie aber nicht nutzten. Somit endete die Prämiere mit 0 : 0.

Im anschließenden Kleinfeld-Spiel war der Spielverlauf zuerst ähnlich der Partie zuvor. Doch gelang es uns Göttingern dann immer mehr, das Spiel zu bestimmen. Dadurch ergaben sich auch immer mehr Torchancen, die anfangs leider nicht genutzt wurden. In der zweiten Hälfte wurde man vor dem Tor konsequenter, wodurch dann drei Treffer erzielt wurden. Kurz vor Schluss kam Hannover noch zum 3 : 1 Anschlusstreffer.

Ein gelungener Start für die Freizeitmannschaft aus Göttingen, den man noch bei schönem Wetter vor dem Clubheim zusammen genoss.

Bericht von Jens

in Delmenhorst bei den "Delmehoppern" am 05.+06.03.2011

Im März besuchte die Schaumschläger noch ein Turnier in Delmenhorst. Hier spielte die Freizeitmannschaft mit einem durchschnittlichen Erfolg. Neben einem Sieg musste man sich mit zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zufrieden geben und platzierte sich somit auf einem mittleren Tabellenplatz.

Bericht von Jens

in Berlin / Neukölln bei den "Vertikutierern" am 15.+16.01.2011

Ein weiteres erfolgreiches Wochenende spielte die Eltern und Freizeitmannschaft des Hockey Club Göttingen in Berlin / Neukölln. Leider war man gleich im ersten Spiel gegen Leuna, durch eine unpünktliche Ankunft, nicht so richtig auf dem Feld. Durch die nicht vorhandene Konzentration, musste man sich wohl auch unglücklich und knapp mit 1:0 geschlagen geben. Doch in den nächsten zwei Spielen am Samstag, konnte man sein gewohntes eigenes Spiel aufziehen. So war es möglich, gegen König Wusterhausen mit 3:0 und gegen den CfL Berlin sogar mit 7:0 zu gewinnen. Auch nach einer gut Organisierten Players Party am Abend, in einer typischen alten Berliner Eckkneipe, konnte man am Sonntag seine positiven Ergebnisse fortführen. Gegen den Gastgeber aus Neukölln gewann die Eltern und Freizeitmannschaft des Hockey Club Göttingen mit 2:0 gegen Steglitz mit 3:0 und gegen eine Hamburger Vertretung noch einmal mit 2:0. Mit fünf Siegen und einer Niederlage, belegte das Team aus Göttingen am Ende den zweiten Platz hinter Leuna. Doch in der Fairness Wertung, die von allen anwesenden Mannschaften abgestimmt wurde, konnte man den ersten Platz mit nach Göttingen bringen.

Bericht von Jens

in Mannheim bei den "Maria-Hilf" am 30.+31.10.2010

Mit guter Stimmung und ohne Erwartungen ging es für die Freizeitmannschaft des Hockey Club Göttingen Anfang Oktober zu einem gut besetzten Hockey Turnier nach Mannheim. Dort nahmen Freizeitmannschaften aus Städten wie Mannheim, Frankfurt und Raffelberg teil, die im Hockey einem Namen haben. Um so überraschter war die Göttinger Mannschaft gleich nach dem ersten Spiel. In einer abwechslungsreichen Partie gegen den Gastgeber Mannheim konnte man mit 2:1 gewinnen. Im nächsten Spiel spielte der HC Göttingen gegen Braunschweig, die sogar mit 5:1 besiegt werden konnten. Mit einer guten Ausgangssituation von zwei Siegen, und der dadurch noch besseren Stimmung ging es am Abend zur "Flower Power" Party. Am Sonntag musste man dann gleich im ersten Spiel beweisen, das die Siege vom Vortag keine Zufälle waren. Mit Frankfurt wartete ein Gegner, der bisher die Gruppe bestimmte. Doch mit einer guten Mannschaftsleistung war das Freizeitteam in der Lage dagegen zu halten, einen Rückstand aufzuholen und das Spiel somit 1:1 auszugleichen. Nur ein weiteres Spiel später kam es zum nächsten Highlight, hier ging es im Spiel gegen Böblingen um die Platzierung unter die ersten Vier. Böblingen musste unbedingt gewinnen, wobei den Göttingern ein Unentschieden reichte. Eine neue Situation, denn spielte man doch in den letzten Turnieren immer nur um die mittleren Plätze mit. Nach Aussagen der Zuschauer zeigten der HCG, mit dem Gegner Böblingen zusammen, das beste Spiel des gesamten Turniers. Mit einem 2:2 Unentschieden schafften man den Sprung unter die letzten Vier. Hier ging es nun gegen den Club Raffelberg. Nach zwei schweren Spielen und Ergebnissen die alle selber nicht erwartet hätten, taten sich die Göttinger im letzten Spiel sehr schwer. Doch mit der positiven Stimmung vom Wochenende, schaffte man dann doch noch den dritten Platz.

Bericht von Jens